GoT 2020

Der vermutlich weltweit erste virtuelle Alleycat ist in den Büchern – es war mir ein Vergnügen, zu sehen, was alle Teilnehmer*innen aus den Checkpoints gemacht haben, ihr wart alle super <3 Im Folgenden der Versuch eines groben Berichts anhand der Auswertung:

Die Sieger*innen

Team-Wertung

Platz 1 für Claudi und André aus Köln mit 52 Punkten

Platz 2 für Marion und Hendrik aus Hamburg mit 45 Punkten

Einzel-Wertung

Platz 1 für Martin Schmid aus Kirchheim unter Teck mit 98 Punkten: der Versuch eines Rekords für den weltweit kürzesten Radweg wurde bereits von Amsterdam und Ungarn getopt mit je 1,5 Metern 😉

Platz 2 für Marius Kallhardt aus Fischerhude mit 92 Punkten: Marius sollte definitiv Graveltouren anbieten. Sein Video zeigt, daß selbst da, wo eigentlich nichts ist, also Landschaft halt, Wiese, Büsche und so, doch recht viel zu sehen ist. Ausserdem hat er den vermutlich niedrigsten höchsten geographischen Punkt abgefahren 😉

Platz 3 für Niklas Meiffert aus Hamburg mit 91 Punkten: bei dem seim Fahrrad-Kunststück ab Minute 8:54 bin ich fast in mein Monitor gekrochen vor Spannung – ALTER!

Platz 4 geht an Ralph Nöth aus Murnau mit 90 Punkten, der nicht nur die längste Strecke mit 234 KMs gefahren ist, sondern auch mit der Zugspitze den höchsten geographischen Punkt mitgenommen haben dürfte – hochgefahren ist er nicht, aber das war auch nicht zwingend Bedingung.

Platz 5 für Esther und Bianca aus Berlin mit 68 Punkten, die den Vorschlag machten, die Boelckestr. in Tempelhof in Hatun-Sürüçü-Str. umzubenennen.

Platz 6 für den Speecher aus Hamburg mit 66 Punkten, der an seiner Start-Str. kein Strassenschild fand und gleich mal ein Ducktape-Schild für den Betty-Heine-Steg spendierte. Ausserdem nahm er den Checkpoint “Rollenspiel” wörtlich und verkleidete sein Fahrrad in Klopapier eingewickelt.

Platz 7 für Miriam Winkels aus Berlin mit 62 Punkten, für die es wie für einige Andere auch der erste Alleycat war und die im Berliner Stadtverkehr ihre schnellsten 20 KMs schaffte: zum Video

Platz 8 für Leo Keller aus Hamburg mit 53 Punkten, die ihre Initiative Girls on Tools vorgestellt hat und es gibt einfach viel zu wenig Frauen, die sich einfach mal selbst loben <3

Platz 9 für Reinhold Goss aus Köln mit 52 Punkten. Er hat nicht nur Bier für seinen Kölner Host über 100 KMs frisch von der Brauerei geliefert, sondern auch ein feministisches Schwarzes Loch gefunden: an seiner Startstr., dem Anna-Schneider-Steig, ist auch die Adresse des Feministischen Archivs Bayenturm. Bei dem Versuch, mehr über Anna Schneider zu erfahren merkte Reinhold, daß es nirgends Info über sie gibt. Noch nicht mal in dem Feministischen Archiv- shame on you, Alice Schwarzer! Jetzt hat er eine Initiative gestartet, daß an dem Strassenschild ein kurzer Hinweistext angebracht wird. Einige GoT-Teilnehmer*innen haben bereits dafür gespendet und seit dem GoT-Alleycat hat Anna Schneider nun auch ihre Wikipedia-Seite <3

Platz 10 für Olliver Becker aus Köln mit 48 Punkten. Grossartig seine Schlimme Str und vor allem der Vorschlag zur Umbenennung: “Mercedes-Allee, ich finde einfach keine Allee, keinen Fußweg, einfach nichts, was den Ort zu einer Allee machen könnte. Das ist ein typisches Beispiel wie viel Einfluss die Firmen teilweise haben. Ich würde die Allee einfach mal in Autohändlersackgasse umbenennen.” #NuffSaid <3

Platz 11 für Hannes und Ki aus Hamburg mit 46 Punkten. Auch hier ein Statement auf den Punkt für eine Strassen-Umbenennung: “Kaiser Wilhelm war der kaputteste Scheiß-Typ von allen. Die Straße sollte Rigoberta-Menchu-Straße heißen, die ist nämlich eine guatemaltekische Menschenrechtsaktivistin.” So ist es!

Platz 12 für Stefan Lindner aus Berlin mit 46 Punkten und seine sehr kreative Variation des Checkpoints “Selfie mit Tier”: ein Roller der Marke Tier ist unbestreitbar “Tier” genauso wie das Tier in der Stierstr. steckt 😀

Platz 13 für Kathleen Prasatko aus Konstanz mit 44 Punkten. Verrückte Aktionen gab es einige, hier eine durchgemachte Nacht und viel Unterhaltsames rund um die Grenze zur Schweiz.

Platz 14 für Lasse Henrichsen aus Bristol mit 43 Punkten, der es als Planungssünde ansah, daß die Radwege alle auf der linken Strassenseite sind und einen kreativen “High 5”-Abriss baute: von einem Zettel konnten Schnipsel abgerissen werden, auf denen “5” stand. Der Zettel war sehr hoch angebracht 😀

Platz 15 für Josephine Gauss aus Berlin mit 40 Punkten, die recherchierte, daß in Steglitz-Zehlendorf ernüchternde 5% der Strassen nach Frauen benannt sind.

Platz 16 für Björn Heeser aus Hamburg mit ebenfalls 40 Punkten.

Platz 17 für Thees aus Hamburg mit 30 Punkten, der sich ebenfalls mit dem GoT die Nacht um die Ohren schlug.

Platz 18 für Claudia Witzig aus Köln mit 28 Punkten, die den Stolperstein für Albert Richter fand.

Platz 19 für Viktor aus Berlin mit 5 Punkten.